Tage des Exils 2026
Wie stellen sich Menschen, die ihr Land wegen Diktatur und Gewalt verlassen mussten, eine demokratische Zukunft vor? Im Rahmen der Tage des Exils 2026 nimmt unsere Pop-Up-Präsentation im Foyer der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt diese Frage in den Mittelpunkt am Beispiel des Council for a Democratic Germany in den Blick. Im Fokus stehen Demokratieentwürfe von Exilantinnen und Exilanten in den 1940er Jahren – entwickelt unter den Bedingungen von Flucht, Verlust und politischer Neuorientierung.
Der 1944 in den USA gegründeten Council for a Democratic Germany zeigt, wie intensiv und auch kontrovers über ein zukünftiges Deutschland nach dem Nationalsozialismus diskutiert wurde. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem Bertolt Brecht, Paul Tillich und Ernst Bloch. Im Mittelpunkt: der Versuch, sich aus dem Exil heraus deutlich vom NS-Regime abzugrenzen und demokratische Strukturen für die Zukunft zu entwerfen.
Zwei Impulsvorträge stellen die zentralen Akteure und Ideen des Council vor.
Ort: Foyer der Deutschen Nationalbibliothek
Ausstellung: Freitag, 21. August bis Samstag, 5. September 2026
Kurzführungen: Donnerstag, 27. August, 13:00 Uhr und Mittwoch, 2. September, 13:00 Uhr
Über die Tage des Exils Frankfurt
Die Tage des Exils sind ein publikumsorientiertes Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm. In diesem Jahr finden sie vom 20. August bis zum 6. September statt. Sie geben Menschen im Exil eine Plattform, schlägt die Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit und regt zu Dialog und Verständigung zwischen Alt- und Neubürgerinnen und -Bürgern an, um so zum besseren Zusammenhalt in der Stadt beizutragen. 2026 organisiert die Körber Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek die Tage des Exils in Frankfurt am Main.
