Archiv Förderaufrufe
In dieser Förderrunde werden Projekte mit einer Laufzeit zwischen dem 1. Januar 2027 und dem 31. Dezember 2028 gefördert.
Für den Förderaufruf 2027/28 wurden keine verpflichtenden Themenschwerpunkte vorgegeben. Gleichwohl sollten gezielt inhaltliche Impulse gesetzt und insbesondere Projekte gefördert werden, die:
- digitale Vermittlungsformate entwickeln und umsetzen (z. B. Serious Games, digitale Lernangebote, Plattformen oder Rundgänge),
- sich an bedeutenden Jahrestagen der Demokratiegeschichte orientieren, etwa:
- anlässlich des 50. Jahrestages der Gorleben-Proteste Projekte zur Anti-Atomkraft-Bewegung sowie zu verwandten Umwelt- und Bürgerprotesten in Deutschland,
- 75 Jahre Volksaufstand in der DDR (1953),
- 80 Jahre Luftbrücke (1948/49),
- 60 Jahre 1968 – ein Jahr politischer Proteste und gesellschaftlicher Veränderungen,
- den 18. März als Aktionstag der Demokratiegeschichte einbeziehen, beispielsweise durch entsprechende Programmpunkte oder Veranstaltungen innerhalb des Projekts. Zur Inspiration können die Aktivitäten des letzten „Tag der Demokratiegeschichte“ dienen.
Hinweise zur Antragstellung
Überschreitet die beantragte Fördersumme 90.000 Euro, ist im Rahmen der Antragstellung verpflichtend ein detailliertes Projektkonzept einzureichen. Dieses ist zusätzlich zu den in der Antragsmaske der Förderdatenbank erfassten Angaben vorzulegen und soll die dort abgefragten Inhalte vertiefend ausführen.
Projektideen konnten bis zum 27. Juli 2026 (23:59 Uhr) online über unsere Förderdatenbank eingereicht werden:
Die Antragstellung hatte verpflichtend über die Förderdatenbank zu erfolgen. Dabei waren ausschließlich die dort bereitgestellten Formulare (insbesondere Antragsformular, Finanzierungsplan etc.) zu verwenden.
In dieser Förderrunde wurden Projekte mit einer Laufzeit zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 31. Dezember 2027 gefördert.
Für den Förderaufruf 2027/28 wurden keine verpflichtenden Themenschwerpunkte vorgegeben. Gleichwohl sollten gezielt inhaltliche Impulse gesetzt und insbesondere Projekte gefördert werden, die:
- Neue Zielgruppen für Demokratiegeschichte gewinnen: Projektideen, die neue Zielgruppen für die Geschichte der Demokratie in Deutschland und ihre Orte begeistern. Im Fokus stehen dabei innovative, inklusive Ansätze, die neue Zugänge zur Demokratiegeschichte schufen und für die historische und gegenwärtige Bedeutung demokratiehistorischer Entwicklungen sensibilisierten.
- den 18. März als „Aktionstag der Demokratiegeschichte“ in den Fokus nehmen: Dieser Tag steht für zentrale Etappen im Ringen um Freiheit, Grundrechte und politische Teilhabe – von der Wahl des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents 1793 in Mainz über die Barrikadenkämpfe der Märzrevolution 1848 bis hin zu den ersten freien Wahlen in der DDR im Jahr 1990. Ziel ist, den 18. März stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und seine Relevanz für die heutige Demokratiebildung zu vermitteln.
- Orte der Demokratiegeschichte kulturtouristisch und digital erschließen: Die kulturtouristische Erschließung und digitale Vermittlung demokratiehistorischer Orte bildet aktuell und mittelfristig einen zentralen Arbeits- und Förderschwerpunkt der Stiftung. Daher begrüßen wir kulturtouristische Formate, die Orte der Demokratiegeschichte erlebbar machen – etwa durch Rad- oder Wanderrouten, die mehrere Orte verbinden, oder durch digitale Formate wie Apps, Audioguides, interaktive Karten oder Reiseführer. Auch partizipative oder pädagogische Angebote wie mobile Ausstellungen, Erzählformate oder thematische Bildungsreisen bieten hier wirkungsvolle Ansätze.
In dieser Förderrunde wurden Projekte mit einer Laufzeit zwischen dem 1. Januar 2024 und dem 31. Dezember 2025 gefördert.
