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Kloster Bebenhausen

Ehemaliges Zisterzienserkloster Bebenhausen

Der Landtag für Württemberg-Hohenzollern war das erste frei gewählte Parlament nach dem Zweiten Weltkrieg. In der französischen Besatzungszone gelegen, wurden im Kloster Bebenhausen Landtag und Landesverfassung des Landes Württemberg-Hohenzollern begründet. Das Bundesland bestand bis 1952.


Am 3. Juni 1947 versammelten sich die Abgeordneten zur konstituierenden Sitzung im Kloster. Wenig später begannen die Vorbereitungen zur Zusammenlegung von Württemberg-Hohenzollern mit Baden und Württemberg-Baden zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. Die dafür notwendige Volksabstimmung fand am 9. Dezember 1951 statt. Die laufende Legislaturperiode wurde bis zur offiziellen Vereinigung kurzerhand verlängert. Bis 1952 wurde die Klosteranlage  als Archiv und Depot  genutzt.

Heute kann man das Kloster besichtigen. Die Kirche wird von einer evangelischen Gemeinde in der Gegend, die Nebengelasse von der Forstwirtschaft genutzt. Die meisten Kunstgegenstände aus dem Kloster finden sich heute im Schloss Altshausen in Oberschwaben.

 

 

 

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Graf, Karin (2003). Die Bodenreform in Württemberg-Hohenzollern nach dem Zweiten Weltkrieg. Tectum Verlag DE.