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Kultur- und Erinnerungsstätte "Salmen"

Offenburg

Der „Salmen“ wird seit 2002 als Kultur- und Erinnerungsort genutzt. Hier verabschiedete die sogenannte Offenburger Versammlung um Friedrich Hecker und Gustav Struve die „13 Forderungen des Volkes“. Dieses Papier fand große Resonanz in der Freiheitsbewegung 1847/48 in ganz Deutschland.


Andererseits wurde der „Salmen“ ab 1875 von der jüdischen Gemeinde Offenburg als Synagoge genutzt und 1938 von den Nazis geschändet. Mit den Novemberpogromen 1938 wurden auch die Werte und Ideale der 1848er-Bewegung buchstäblich mit Füßen getreten. Das Gebäude steht wie kein zweites in Deutschland für die beiden Seiten der deutschen Geschichte.

Der Erinnerungsort wird bis 2022 grundlegend umgebaut und modernisiert.


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