Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Berlin

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand befindet sich am historischen Ort des Umsturzversuches gegen Hitler vom 20. Juli 1944 im ehemaligen Oberkommando des Heeres. Nach dem Scheitern des Umsturzes wurden im heutigen Ehrenhof noch in derselben Nacht Claus Schenk Graf von Stauffenberg und drei seiner Mitverschworenen erschossen.


Die Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 am historischen Ort begann 1952 mit der Grundsteinlegung für ein Ehrenmahl. 1955 wurde die Bendlerstraße in Stauffenbergstraße umbenannt. 1968 schließlich wurde die Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet, die sich seit 1983 der Erinnerung an den gesamten deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus widmet.

Die 2014 erneuerte Dauerausstellung dokumentiert umfassend die Motive, Formen und Ziele des Kampfes gegen die nationalsozialistische Diktatur. Die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand betreut inhaltlich und organisatorisch auch die Gedenkstätte Plötzensee, Ort von mehr als 2.800 Hinrichtungen in der Zeit des Nationalsozialismus, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und die Gedenkstätte Stille Helden zur Erinnerung an jene mutigen Menschen, die im nationalsozialistischen Deutschland und im deutsch besetzten Europa verfolgten Jüdinnen und Juden beistanden.


zum Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand