Sächsisches Ständehaus

Dresden

Im Ständehaus tagte zum ersten Mal 1907 der Sächsische Landtag, der zuvor im Landhaus am Pirnaer Platz sein Zuhause hatte. 26 Jahre lang diente das Gebäude zuerst den Ständevertretern, ab 1919 den VolksvertreterInnen als Arbeitsstätte und profilierte sich als Machtzentrum in der Landespolitik.


Nach 1933 wählte der nationalsozialistische Reichsstatthalter Sachsens das Haus als Amtssitz.

Heute beherbergt das Ständehaus das Oberlandesgericht Dresden und das Landesamt für Denkmalpflege. Für die neue Nutzung wurde unter anderem der Plenarsaal durch mehrere Gerichtssäle ersetzt.