Sowohl 1848 als auch 1989/90 wurde der Berliner Alexanderplatz Zeuge revolutionärer Ereignisse, die den gemeinsamen Weg von Demokratisierung und Einigung Deutschlands zeigen. 1848 prägten Straßenkämpfe das Bild. Im November 1989 fand hier die größte nicht-staatliche Demonstration in der DDR statt.


Der Alexanderplatz ist der einzige noch bestehende und sich an originalem Standort befindliche Platz vor einem der früheren Tore der Berliner Stadtmauer. Als traditionsreiches Wahrzeichen zog er immer wieder literarische Auseinandersetzungen aber auch revolutionäre Ereignisse an. 1848 brannten hier Barrikaden und Straßenkämpfe prägten das Bild. Im November 1989 wurde die größte nicht-staatliche Demonstration in der DDR - die erste offiziell genehmigte Demonstration in Ost-Berlin - live im Fernsehen übertragen. Beide Ereignisse stehen symbolisch für den gemeinsamen Weg von Demokratisierung und Einigung Deutschlands.

Die Transparente der Demonstration 1989 wurden 1994 dem Deutschen Historischen Museum übergeben. Sie können online eingesehen werden (nur Internet Explorer).


zum Ort: Stadt Berlin

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