Umkämpftes Vermächtnis. Die „Declaration of Independence“ als lebendige Tradition, 1776 – 2026
Wie ist die amerikanische Unabhängigkeitserklärung ideengeschichtlich zu verorten, und welche Rolle spielte sie im Spannungsfeld von Krieg, Politik und kolonialen Machtkonflikten? Diese Fragen stehen am Donnerstag, 7. Mai 2026 in Bad Homburg im Fokus.
Frank Kelleter von der Freien Universität Berlin spricht über „Philosophie als Politik: Vom Siebenjährigen Krieg zum Kriegssommer 1776“. Der Vortrag zeigt, wie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung im Kontext globaler Kriege, kolonialer Machtkonflikte und des Einflusses von Thomas Paines Common Sense gelesen werden kann. Dabei wird deutlich, dass ihr Universalismus zugleich emanzipatorisches Potenzial entfaltet und problematische Implikationen mit sich bringt.
Der Abend ist Teil der interdisziplinären Vortragsreihe zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Reihe fragt nach der historischen Wirkung des Gründungsdokuments der ersten modernen Demokratie und nach seiner Bedeutung für heutige Demokratiefragen. Veranstaltet wird sie vom John McCloy Transatlantic Forum am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und uns.
Eine Anmeldung ist bis zum 4. Mai 2026 an anmeldung@forschungskolleg-humanwissenschaften.de möglich.

Bildquellen
- Plakat Umkämpftes Vermächtnis: © John McCloy Transatlantic Forum am Forschungskolleg Humanwissenschaften
