„Der Klang der Demokratie“ als Performance und Ausstellung

Demokratie hören, sehen, erleben

Wie klingt Demokratie? Welche Stimmen, Konflikte und Aushandlungsprozesse prägen sie – gestern wie heute? Mit diesen Fragen setzt sich das Projekt „Klang der Demokratie“ auseinander und eröffnet einen ebenso sinnlichen wie reflektierten Zugang zur Geschichte demokratischer Bewegungen in Deutschland.

Im Zentrum steht eine interaktive Performance, die historische Ereignisse, Orte und Persönlichkeiten vorstellt. In einem Zusammenspiel aus Musik, Sprache, Licht und Film entsteht ein vielschichtiges Bühnenereignis, das besonders junge Menschen anspricht und aktiv einbindet. Demokratie wird hier nicht als abstraktes System vermittelt, sondern als lebendiger Prozess, der von Beteiligung, Konflikt und gemeinsamer Gestaltung lebt.

Begleitend dazu erweitert eine Ausstellung das Erlebnis um vertiefende Inhalte und lädt zur eigenständigen Auseinandersetzung ein.

Ein Projekt zwischen Kunst und politischer Bildung

„Klang der Demokratie“ zeigt, dass Demokratie viele Facetten hat: Sie ist konflikthaft und fragil, aber zugleich offen, gestaltbar und lebendig. Gerade durch die Verbindung von künstlerischer Praxis und historischer Vermittlung entsteht ein Format, das nicht nur informiert, sondern zur aktiven Auseinandersetzung anregt.

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie hier.

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausstellung

Die Ausstellung „Klang der Demokratie“ strukturiert die deutsche Demokratiegeschichte entlang von sechs zentralen Themenfeldern: Zivilgesellschaft, Protest und Revolution, Gleichberechtigung, Wahlen, Verfassungen und Europa.

Auf insgesamt 14 Roll-Ups werden bedeutende historische Orte vorgestellt – darunter das Deutsche Nationaltheater in Weimar, das Rastatter Residenzschloss oder die Frankfurter Paulskirche. Ergänzt wird diese Auswahl durch weniger bekannte Orte aus allen Bundesländern, die die Vielfalt demokratischer Entwicklungen sichtbar machen.

Über QR-Codes ist die Ausstellung mit unserer digitalen „Karte der Demokratiegeschichte“ verknüpft. So entsteht ein hybrider Lernraum, der analoge und digitale Zugänge miteinander verbindet und zur weiteren Exploration einlädt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich hier.

Zielgruppen und Vermittlungsansatz

Das Projekt richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren. Der Ansatz ist bewusst niedrigschwellig, visuell ansprechend und interaktiv gestaltet, um unterschiedliche Zugänge zu ermöglichen.

Gleichzeitig bietet „Der Klang der Demokratie“ auch für ein erwachsenes Publikum einen neuen Blick auf bekannte und weniger bekannte Aspekte der Demokratiegeschichte. Durch die Verbindung von künstlerischer Performance und historischer Einordnung entsteht ein Format, das sowohl emotional anspricht als auch zur kritischen Reflexion anregt.

Aktuelle Termine

Vergangene Termine

  • 18. März 2026, Meiningen
  • 28. Oktober 2025, Halle (Saale)
  • 27. Oktober 2025, Leipzig
  • 24. Oktober 2025, Frankfurt am Main

Eine Kooperation mit Freiraum Syndikat und KampradMedia.

Bildquellen

  • Der Klang der Demokratie in Frankfurt am Main: Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
  • Der Klang der Demokratie in Frankfurt am Main: Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
  • Der Klang der Demokratie in Frankfurt am Main: Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
  • Der Klang der Demokratie in Frankfurt am Main: Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
  • Der Klang der Demokratie in Meiningen: Stadt Meiningen
  • Der Klang der Demokratie in Meiningen: Stadt Meiningen
  • Der Klang der Demokratie in Meiningen: Stadt Meiningen
  • Der Klang der Demokratie in Leipzig: Klang der Demokratie
  • Der Klang der Demokratie in Leipzig: Klang der Demokratie
  • Der Klang der Demokratie in Frankfurt am Main: Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte