Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland

Gestern wurde im Städtischen Museum Braunschweig die Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ eröffnet, ab morgen ist sie zu den regulären Öffnungszeiten im Haus am Löwenwall für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich. Die zeigt, wie der Zentralrat der Juden seit 1950 als politischer Akteur demokratische Grundwerte verteidigt, Erinnerung nach der Schoa gestaltet und als „Anwalt des Grundgesetzes“ wirkt – weit über die Vertretung jüdischer Interessen hinaus.

Die Ausstellung erzählt von den Präsidentinnen und Präsidenten des Zentralrats und prägenden Persönlichkeiten, von Kulturprogrammen, Bildungsarbeit, dem Engagement gegen Antisemitismus, interreligiösem Dialog und Projekten wie der „Jewrovision“, die eine junge, vielfältige jüdische Kultur in Deutschland sichtbar machen. Sie macht deutlich, welche Rolle der Zentralrat für die demokratische Entwicklung der Bundesrepublik spielt.

Als Hauptförderin unterstützen wir diese Ausstellung sehr gerne. Wir laden herzlich ein, „Mit eigener Stimme“ in Braunschweig zu besuchen und sich mit der Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens und seiner Bedeutung für unsere Demokratie auseinanderzusetzen.

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Bilder: Ausstellungsplakat; Aussprache zwischen Ignatz Bubis und Martin Walser, Frankfurt am Main 1998. Foto: Barbara Klemm; Jewrovision 2025, Jachad Köln & Kavanah Aachen, Foto: Gregor Matthias Zielke; Rabbinerin Bea Wyler – die sich stets nur Rabbiner nannte – mit Tallit und Torarolle, o. J. Foto: Angela Weiß; Stolperstein für Philipp Auerbach, Reproduktion, 2025 STIFTUNG – SPUREN – Gunter Demnig, das Original ist im Hamburger Stadtteil Harvestehude verlegt. Foto: Städtisches Museum Brauschweig, Dirk Scherer