Wiedereröffnung des Erich-Zeigner-Hauses
Genau zum 140. Geburtstag Erich Zeigners wiedereröffnet: Das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig-Plagwitz, ein Zentrum für gelebte Zivilcourage und sächsische Demokratiegeschichte. Nach umfassender Sanierung lädt es wieder zu Bildungsarbeit, Ausstellungen und Begegnungen in Erich Zeigners historischem Wohn- und Arbeitsort ein.
Erich Zeigner, SPD-Politiker aus bürgerlichem Hause, formt als sächsischer Justizminister und kurzzeitiger Ministerpräsident 1921–1923 eine konsequent demokratische Justizpolitik und förderte die Demokratisierung der Justiz und des Strafvollzuges. 1923 wird er im Zuge der Reichsexekution abgesetzt, überlebt die NS-Verfolgung bis hin zum KZ Buchenwald und gestaltet als Oberbürgermeister Leipzigs von 1945 bis 1949 den Wiederaufbau mit. Das Haus erinnert an seinen Einsatz für Republikanisierung, Reformen und Demokratie inmitten wechselvoller Zeiten.
Wir danken dem Erich-Zeigner-Haus e.V. und seinen Partnern für ihr Engagement, das diesen Ort lebendig hält. Unser Direktor Kai Michael Sprenger war vor Ort und freut sich über die Zukunftsgestaltung dieses besonderen Hauses. Ein lebendiger Ort der Demokratiegeschichte.



Bilder: Gedenktafeln an der Außenmauer erinnern an Erich Zeigner und Johanna Landgraf; Rede des Vereinsvorsitzenden Raimund Grafe zur Wiedereröffnung im historischen Musikzimmer; Symbolische Schlüsselübergabe anlässlich der Wiedereröffnung; Feierliche Banddurchschneidung vor dem Gebäude. © Erich-Zeigner-Haus e.V.
