Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Ziel der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ ist es, die Wahrnehmung der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte lokal, regional und deutschlandweit zu fördern und darüber demokratische Teilhabe und Zivilcourage anzuregen. Dafür stehen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft.

  • AlliiertenMuseum

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    Das AlliiertenMuseum in Berlin beschäftigt sich mit der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik und West-Berlins. Es würdigt den Beitrag der Westmächte zur Stabilisierung, Internationalisierung, Demokratisierung und Liberalisierung der Bundesrepublik unter den Bedingungen des Kalten Krieges. Im Fokus steht der Einsatz der Westmächte für die Freiheit Berlins.
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  • Arbeitsgemeinschaft der deutschen
    Bauernkriegsmuseen

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    Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Bauernkriegsmuseen mit ihren derzeit elf Mitgliedern gründete sich 2007. Alljährlich treten die Museumsleiter zusammen zu Vorträgen, Erfahrungsaustausch, Museumsführungen und gemeinsamen Aktionen. Die AG erstellt gemeinsame Flyer, verabschiedet gemeinsame Resolutionen und plant derzeit eine gemeinsame Ausstellung.
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  • Archiv der deutschen Frauenbewegung

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    Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Das übergeordnete Ziel des AddF ist es, die Geschichte der Frauenbewegung umfassend zu dokumentieren und zugleich deren Bedeutung für soziale, kulturelle und wirtschaftliche Veränderungen, insbesondere Demokratisierungsprozesse aufzuzeigen. Als Forschungsinstitut beschäftigt sich das AddF mit wichtigen Protagonistinnen, Themen, Strukturen und Organisationen der Frauenbewegung. Durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen wird das vorhandene Wissen zudem in die (breitere) Öffentlichkeit getragen.
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  • Bayerische Schlösserverwaltung

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    Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, kurz Schlösserverwaltung, ist eine der traditionsreichsten Verwaltungen des Freistaates. Als Hofverwaltung der Kurfürsten und der Könige entstanden, ist sie heute einer der größten staatlichen Museumsträger in Deutschland. In ihrer Verantwortung liegt auch das Augustiner-Chorherrenstift auf der Insel Herrenchiemsee, wo 1948 der Verfassungskonvent für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland tagte.

  • Brandenburger Forum für Sozial- und Demokratiegeschichte

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    Das Brandenburger Forum für Sozial- und Demokratiegeschichte fördert Forschung, Bildung und mediale Vermittlung im Themenfeld der Sozial- und Demokratiegeschichte in Brandenburg. Besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei die Beiträge sozialer Bewegungen zur Entwicklung demokratischer Ideen und Initiativen.
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  • Büchnerhaus Riedstadt

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    Das Büchnerhaus in Riedstadt-Goddelau ist das Geburtshaus des Dramatikers Georg Büchner. Heute ist das Haus ein Kulturzentrum mit einem Literaturmuseum. Träger des Büchnerhauses ist der Förderverein Büchnerhaus e.V. Der 1995 von Büchner-Freunden gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Leben, Werk, Zeit und Wirken Georg Büchners einem breiten Publikum nahezubringen. Der als gemeinnützig anerkannte Förderverein führt Vorträge, Lesungen und kulturelle Veranstaltungen durch und betreut ehrenamtlich die Besucher des Büchnerhauses.

  • Bundesarchiv – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Rastatt

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    Im Hof des Rastatter Residenzschlosses begann im Mai 1849 der Aufstand der badischen Soldaten, die sich zu der Verfassung der Frankfurter Nationalversammlung bekannten. 1974 wurde an diesem historischen Ort die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte eingerichtet. Die Ausstellung „Wir sind das Volk! Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte“ informiert über die deutschen Freiheitsbewegungen im 19. Jahrhundert und seit dem Jahr 2009 über Opposition, Widerstand und Friedliche Revolution in der DDR.
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  • Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, Hamburg

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    Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung erinnert an einen der bedeutendsten deutschen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts. Nicht nur als Hamburger Innensenator und fünfter Bundeskanzler setzte Helmut Schmidt Maßstäbe. Wie kein anderer hat er auch als Publizist und Vordenker die politische Diskussion geprägt. In diesem Sinne würdigt die Stiftung zum einen seine historischen Verdienste. Zum anderen trägt sie die Themen, mit denen sich Helmut Schmidt Zeit seines Lebens auseinandersetzte, in die Zukunft.
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  • Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Berlin/Lübeck

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    Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung wurde 1994 vom Deutschen Bundestag errichtet und erinnert an das Leben und politische Wirken des sozialdemokratischen Politikers, herausragenden Staatsmannes und Friedensnobelpreisträgers. Die Stiftung unterhält zwei ständige Ausstellungen über Willy Brandt im Forum Willy Brandt Berlin und im Willy-Brandt-Haus Lübeck. Eine Kernaufgabe der Stiftung besteht in der Auswertung des Willy-Brandt-Archivs im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung und anderer Archive. Ebenso bietet die Stiftung ein umfassendes historisch-politisches Veranstaltungs- und Bildungsprogramm an.
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  • Burg und Schloss Allstedt

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    In Allstedt kann an authentischer Wirkungsstätte die Dauerausstellung „1523 – Thomas Müntzer. Ein Knecht Gottes“ besichtigt werden. Das Wirken des Reformators weist Anknüpfungspunkte zur Demokratiegeschichte auf. Insbesondere seine Kritik der Willkür und Reformunwilligkeit der weltlichen und geistlichen Obrigkeit weist weit über das 16. Jahrhundert hinaus. In seiner Fürstenpredigt kann man den Umbruch vom unmündigen Untertanen zum selbstbestimmten Menschen erkennen. Damit markiert diese einen Markstein für die Entwicklung demokratischer Grundrechte.
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  • Deutsche Gesellschaft e.V., Berlin

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    Die Deutsche Gesellschaft e.V. ist der erste nach dem Fall der Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Am 13. Januar 1990 wurde er von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Ost und West mit dem Ziel gegründet, die Teilung zu überwinden, das Miteinander in Deutschland und Europa zu fördern sowie Vorurteile abzubauen. Diesen Grundsätzen verpflichtet, organisiert die Deutsche Gesellschaft e.V. über 700 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Politik & Geschichte, Kultur & Gesellschaft sowie EU & Europa. Damit gehört sie zu den aktivsten überparteilichen Organisationen in Deutschland.

  • Deutscher Turner-Bund e.V.

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    Der DTB ist mit ca. 5 Millionen Mitgliedern der zweitgrößte Spitzensportverband im deutschen Sport. Die angegliederte Deutschen Turnerjugend (DTJ) ist mit über 1,8 Millionen Mitgliedern der größte Kinder- und Jugendverband Deutschlands. Die Turnbewegung geht auf das Jahr 1811 zurück. Der DTB führt regelmäßig Tagungen und Ausstellungen zur kritischen Aufarbeitung der Turngeschichte durch.
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  • Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen, Zehntscheuer

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    Neben einer Dauerausstellung präsentiert das Deutsche Bauernkriegsmuseum Böblingen regelmäßig Sonderausstellungen, die den Bogen vom Freiheits- und Mitbestimmungsbegehren in der frühen Neuzeit bis zur jüngsten Vergangenheit spannen. Es ist nicht nur Ort historischer Wissensvermittlung, sondern auch Ort der Erinnerung und des „Nach-Denkens“. Forderungen nach Werten, wie Selbstbestimmung, Freiheit und Demokratie sind zeitlos und nicht selbstverständlich.
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  • Deutsches Exilarchiv 1933-1945

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    Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek ist ein Ort der Auseinandersetzung mit den Themen Exil und Emigration während der Zeit des Nationalsozialismus. Eine einzigartige Sammlung von Exilpublikationen und Exilzeitschriften, persönlichen Nachlässen, Beständen institutioneller Provenienz sowie umfangreichen Freihandbeständen steht für Forschende zur Verfügung. Mit analogen und virtuellen Ausstellungen, einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm und Publikationen vermittelt das Exilarchiv seine Themen in die Öffentlichkeit und lädt zum Dialog ein.
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  • Deutsches Historisches Museum, Berlin

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    Das Deutsche Historische Museum ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum. Es versteht sich als ein Ort lebendiger Vermittlung und Diskussion von Geschichte. Die Sammlung des Museums umfasst heute rund 900.000 Objekte, die es der Forschung in seiner Datenbank zur Verfügung stellt.

  • Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Osnabrück

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    Mit “Im Westen nichts Neues” schuf Erich Maria Remarque 1929 einen epochalen Anti-Kriegsroman. Das nach ihm benannte Friedenszentrum widmet sich mit seinen Dauer- und Wanderausstellungen sowie einer Materialsammlung dem Thema Krieg im kulturellen Kontext. Es leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Grausamkeiten des Krieges und vermittelt auf vielfältige Weise die Möglichkeiten gewaltfreier und demokratischer Intervention und Beilegung von Konflikten.
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  • Erich Zeigner Haus e.V.

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    Das Erich-Zeigner-Haus in Leipzig ist Zentrum und Begegnungsstätte für gelebte Zivilcourage und Demokratie. In den historischen Wohn- und Arbeitsräumen Erich Zeigners finden vielfältige Veranstaltungen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung statt. Durch gedenkkulturelle Projekte und historisch-politische Bildungsarbeit möchte der Erich-Zeigner-Haus e.V. gelebte Zivilcourage, Weltoffenheit und Toleranz fördern und so zu einer offenen, demokratischen Gesellschaft beitragen.
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  • Erinnerungsstätte Baltringer Haufen – Bauernkrieg in Oberschwaben

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    Über Wochen versammelten sich 1525 in Baltringen/Oberschwaben bis zu 18 000 Personen und beklagten ihre Entrechtung. Ihre Forderung: eine Ordnung gemäß dem „Wort Gottes“. In Memmingen schloss sich die Protestbewegung zusammen zur „Christlichen Vereinigung“. Mit den Zwölf Artikeln erschien ein erster Grundrechtskatalog, das Ziel: eine Ablösung des Feudalsystems. Die Erinnerungsstätte Baltringer Haufen – Bauernkrieg in Oberschwaben möchte dieser frühen demokratisch-republikanischen Erhebung ein Denkmal setzen.
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  • Erinnerungsstätte Matthias Erzberger, Münsingen-Buttenhausen

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    Matthias Erzberger (1875-1921) war ein wichtiger Wegbereiter deutscher Demokratie, der 1921 von rechten Nationalisten ermordet wurde. Seit 2004 stellt eine Ausstellung im Geburtshaus Erzbergers das Leben des katholischen Politikers und die Erinnerung an ihn vor. Originale Exponate ergänzen inszenierte Bildräume und mediale Zugänge. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg erarbeitete die Ausstellung und betreut sie. Die Stadt Münsingen betreibt die Erinnerungsstätte Matthias Erzberger, der Geschichtsverein Münsingen kümmert sich um die Besucherinnen und Besucher.
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  • Erinnerungsstätte Ständehaus, Karlsruhe

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    Seit 1993 vermittelt im Neuen Ständehaus die Erinnerungsstätte Ständehaus, die vom Stadtarchiv Karlsruhe betreut wird, in ihrer Dauerausstellung einen Überblick über die badische Parlaments- und Demokratiegeschichte von der Badischen Verfassung 1818 bis zur Zerstörung der Demokratie 1933. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Verfolgung und dem Widerstand badischer Parlamentarier Das multimediale Infosystem Ständehaus, Sonderausstellungen und Veranstaltungen vertiefen einzelne Aspekte dieser Themenbereiche.

  • Förderkreis Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde

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    Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin entwickelte sich seit der Beisetzung von Wilhelm Liebknecht 1900 zum bevorzugten Begräbnisort führender Vertreterinnen und Vertreter der Arbeiterbewegung. Der Förderkreis pflegt die öffentliche Erinnerung an die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung in ihrer Vielgestaltigkeit und Widersprüchlichkeit, wobei auch die ideologische Inszenierung der Totenehrung an diesem Ort in der Zeit der DDR thematisiert wird. Dazu dienen u.a. der Internetauftritt unter www.sozialistenfriedhof.de und eine Open-air-Ausstellung im Eingangsbereich.

  • Förderverein Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Rastatt

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    Der Förderverein unterstützt die Arbeit der Rastatter Erinnerungsstätte. Mit dem Wahlspruch “Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!” setzen sich seine Mitglieder seit 1976 für die Erinnerung an die Freiheitsbewegungen in Deutschland ein.

  • Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e.V.

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    Das Ziel des Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie ist es, Schloss Schwarzburg zu einer lebendigen Begegnungsstätte im ländlichen Raum zu machen. Es ist unser Anliegen, die dramatische Geschichte des Schlosses und des Ortes Schwarzburg für viele Gäste sichtbar und erlebbar zu machen. Es geht uns darum, vor allem jungen Menschen erfahrbar zu machen, dass Demokratie und Menschenrechte kein selbstverständliches Gut sind, sondern dass wir alle für deren Bewahrung auch für die Zukunft verantwortlich sind.
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  • Forum Vormärz Forschung e.V.

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    Das Forum Vormärz Forschung e.V. widmet sich der Förderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Epoche des Vormärz (1815-1848/49). Dabei trägt das Forum dazu bei, die politischen, gesellschaftlichen und literarischen Innovationen wie die fortschrittlichen Kräfte der Zeit neu zu betrachten und so die Erinnerung an die Bedeutung des Vormärz für die Entwicklung einer modernen demokratischen Gesellschaft wachzuhalten. Hierfür gibt das Forum ein Jahrbuch heraus, organisiert regelmäßig Tagungen und veröffentlicht die Erträge in eigenen Studienreihen.

  • Freiheits-Stadt Offenburg

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    Offenburg entdeckte seine Bedeutung für die deutsche und europäische Demokratiegeschichte 1997 anlässlich „150 Jahre Badische Revolution“ wieder. Damals rückte der „Salmen“ in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Seit 2002 ist das ehemalige Gasthaus eine Kultur- und Erinnerungsstätte von nationaler Bedeutung. Hier finden Theateraufführungen und Musikabende ebenso statt wie Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen etwa zum 12. September 1847, als in diesem Gebäude die „13 Forderungen des Volkes“ verabschiedet worden sind. Auch erinnern ein Gedenkraum und eine Ausstellung an die ehemaligen Mitglieder der jüdischen Gemeinde Offenburgs und deren Schicksal.
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  • Freundeskreis Schloss Freienwalde e.V.

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    Ziel des Freundeskreises ist es, Schloss Freienwalde mit seinen Nebengebäuden und der Parkanlage mit Veranstaltungen wie Vorträgen, Lesungen, Konzerten und Ausstellungen wieder mit Leben zu erfüllen und inhaltlich das Thema “Demokratie” verstärkt mit dem Schloss zu verbinden und zu vertiefen, in dem sich seit 1997 auch eine Gedenkstätte für Walther Rathenau befindet.

  • Friedhof der Märzgefallenen, Berlin

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    Auf dem Gelände des Friedhofs erinnert eine Dauerausstellung an die Revolutionen von März 1848 und November 1918. Der Friedhof ist ein authentischer Ort der Revolutionsereignisse, ein Denkmal für die Revolutionen und die gefallenen Barrikadenkämpfer, sowie ein Ort demokratischer Traditionsbildung und ein Lernort der europäischen Demokratie.

  • Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

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    Das Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) wurde 1969 von Willy Brandt gegründet und ist eines der größten Archive der Arbeiterbewegung. Das AdsD ist Teil der Friedrich-Ebert-Stiftung am Standort Bonn und umfasst schwerpunktmäßig Themen der Sozialdemokratie. Das Archiv pflegt auch Bestände zur deutschen und internationalen Gewerkschaftsbewegung.

  • Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum, Freyburg

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    Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) zählt zu den umstrittenen Figuren der deutschen Demokratiegeschichte. Das Turnen sollte für den Begründer der Turnbewegung den Kampf um Einheit, Freiheit und liberale Verfassung unterstützen. Seine frühliberalen Ideen und seine Opposition gegen die Restauration verband Jahn mit einem Hass gegen Frankreich und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, die ihn als Abgeordneten in der Paulskirche 1848/49 als „Demokratenfresser“ verspotteten. Das Museum im ehemaligen Wohnhaus setzt sich mit Jahns Leben, Wirkung und Rezeption auseinander.

  • Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt Butzbach

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    Die Stadt Butzbach – seit 2011 “Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt” – ist eng mit ihrem großen Sohn F. L. Weidig (1791-1837) verbunden. Er machte die Stadt im Vormärz zu einem Zentrum liberaler und demokratischer Bestrebungen. U.a. gab Weidig zusammen mit Georg Büchner die revolutionäre Flugschrift “Der Hessische Landbote” heraus. Er starb für seine Ideen im Darmstädter Arresthaus, wurde dadurch zum Märtyrer der Vormärz-Bewegung.

  • Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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    Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bietet auf Grundlage der Idee des Liberalismus Angebote zur Politischen Bildung in Deutschland und in aller Welt an. Mit ihren Veranstaltungen und Publikationen sollen Menschen befähigt werden, sich aktiv im politischen Geschehen einzumischen. Zu den weiteren Aufgaben der Stiftung zählen Politikberatung, Begabtenförderung durch Stipendien, die Dokumentation der Geschichte des Liberalismus und die Förderung des politischen Dialogs. Am Standort Gummersbach befindet sich das „Archiv des Liberalismus“, das zentrale Archiv für die Geschichte des organisierten Liberalismus in Deutschland und international. Es widmet sich gleichermaßen der Sammlung, Erschließung und Bereitstellung der Quellen, der politischen Bildung und der wissenschaftlichen Forschung.
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  • Gästehaus Petersberg

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    Bis zum Jahr 1998 wurden inmitten des Naturpark Siebengebirge die Staatsgäste der Bonner Republik im damaligen Gästehaus Petersberg beherbergt. Neben stilvoll und luxuriös eingerichteten Zimmern und Suiten, genießen Gäste damals wie heute kulinarische Vielfalt und einen sagenumwobenen Panoramablick über das Rheintal. Bundeskanzler Konrad Adenauer nahm 1949 hier das Petersberger Abkommen von den Alliierten Hohen Kommissaren entgegen, einem Meilenstein deutscher Nachkriegsgeschichte, der den Mythos dieser Immobilie im Bundesbesitz begründete.

  • Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Leipzig

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    Das Gebäude, in dem 40 Jahre lang die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit ihren Sitz hatte, beherbergt heute die Gedenkstätte Museum in der “Runden Ecke”. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich BesucherInnen über Funktion, Arbeitsweisen und Geschichte der Stasi informieren.

  • Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Berlin

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    Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. verbindet seit 1993 historische Erinnerungsarbeit mit dem konkreten Einsatz für Demokratie. In mittlerweile mehr als 40 Regionalen Arbeitsgruppen organisieren unsere Mitglieder Veranstaltungen und initiieren Projekte. Themen sind u.a. die Auseinandersetzung mit beiden deutschen Diktaturen, mit politischem Extremismus und menschenverachtenden Äußerungen, aber auch mit demokratischen Traditionen.

  • Gemeinde Angelbachtal

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    Angelbachtal ist der Geburtsort des populären badischen Freiheitskämpfers Friedrich Hecker. Im Rathaus (Wasserschloss Eichtersheim) weist eine Dauerausstellung auf das Leben und Wirken Heckers hin. Der von ihm angeführte „Heckeraufstand“ wurde zwar 1848 von Regierungstruppen niedergeschlagen, seine „13 Forderungen des Volkes“, die er 1847 gemeinsam mit Gustav Struve in Offenburg verkündete, sind eine der Grundlagen unseres heutigen Grundgesetzes. Die Gemeinde Angelbachtal fördert das Gedenken an den Revolutionsführer und ist zudem Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen zum Thema Hecker und Demokratiebewegung.

  • Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte

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    Die Gesellschaft mit Sitz in Mainz und Weimar widmet sich der Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Geschichte der Demokratie in Deutschland und setzt sich für die Vermittlung der Forschungsergebnisse in der breiten Öffentlichkeit ein. Ihre Projekte widmen sich den Forschungsdesideraten, etwa bei der Untersuchung der Demokratiegeschichte in den Regionen und Einzelstaaten, dem Vergleich unterschiedlicher Epochen oder der Würdigung herausragender DemokratInnen.

  • Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung e.V., Mannheim

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    Die Hambach-Gesellschaft widmet sich dem Andenken an das Hambacher Fest und seiner Ziele. Standen 1832 vor allem die Forderung nach einem demokratischen Nationalstaat, Freiheitsrechten und einem konföderierten Europa im Zentrum, drückt sich der gleiche Geist auch heute im Streben nach europäischer Einigung, einer dauerhaften Friedenssicherung und einer gerechten Sozialordnung aus. Die Stiftung setzt sich in Publikationen, Vorträgen, Ausstellungen und künstlerischen Darbietungen für diese Werte ein.
    Mehr zum Hambacher Schloss

  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

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    Als erstes politisch-historisches Landesmuseum Deutschlands nimmt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle ein. Seit 1992 konzipiert sein Team Ausstellungen in allen Teilen des Südwestens und hat sich als Ansprechpartner rund um das Thema Landesgeschichte etabliert. Die Entwicklung von “Demokratisierung und Teilhabe” seit 1789 bildet nicht nur den roten Faden der Stuttgarter Dauerausstellung, sondern ist auch Gegenstand in dezentralen Ausstellungen des Hauses, etwa in der Erinnerungsstätte Matthias Erzberger und dem Museum Hohenasperg.

  • Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz

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    Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz ist als zentrale Gedenkstätte der Landeshauptstadt Mainz für alle Opfer der NS-Diktatur Erinnerungs- und Lernort zugleich. Wir verbinden an diesem Ort das Wissen um die Verbrechen des NS-Regimes mit dem Streiten für Demokratie und Akzeptanz in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft. In unmittelbarer Nähe zum rheinland-pfälzischen Landtag und dem „Platz der Mainzer Republik“ widmen wir uns der regionalen Demokratiegeschichte – zeigen Fort-, aber auch Rückschritte auf dem Weg zur parlamentarischen Demokratie auf.

  • Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

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    Die Heinrich-Böll-Stiftung steht für grüne Ideen und Projekte, sie leistet politische Bildungsarbeit, ist eine reformpolitische Zukunftswerkstatt und ein internationales Netzwerk. Die Stiftung arbeitet mit über hundert Partnerprojekten in 60 Ländern zusammen, unterhält derzeit 32 Auslandsbüros und kooperiert mit 16 Landesstiftungen in allen Bundesländern. Ihr Namensgeber Heinrich Böll (1917–1985) steht für die Verteidigung der Freiheit, für Zivilcourage, streitbare Toleranz und die Wertschätzung von Kunst und Kultur. Dieser Haltung fühlt sich die Heinrich-Böll-Stiftung in ihrer Arbeit verpflichtet.

  • Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung

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    In Dresden, der Geburtsstadt Herbert Wehners, hat seine Witwe Greta einen besonderen Erinnerungsort an die Demokratie im Westen und Osten Deutschlands geschaffen. Die Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung widmet sich seit 2003 dem Andenken an den leidenschaftlichen Demokraten und Mitbegründer des Parlamentarismus der Bundesrepublik Deutschland. Seit Gretas Tod 2017 arbeitet die Stiftung von ihrer Wohnung aus für demokratische Bildung und Gedenkarbeit – lebendige Nachkriegsgeschichte in der Original-Einrichtung.
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  • Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Wolfsburg

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    Das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K zeigt im Fallerslebener Fachwerkschloss die informativ wie interaktiv gestaltete Dauerausstellung zum Leben und Werk des Dichters der deutschen Nationalhymne. Hier können die BesucherInnen dem Sprach- und Kulturwissenschaftler sowie Songschreiber auf einer Zeitreise durch das 19. Jahrhundert begegnen. Oft überraschend und unterhaltsam ist mehr über Hoffmanns Kampf für eine liberale und gerechtere Gesellschaft zu erfahren.

  • Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverband

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    Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) ist eine anerkannte Weltanschauungsgemeinschaft konfessionsfreier Menschen. Einige Mitgliedsorganisationen des Dachverbands blicken auf eine über 170-jährige Geschichte zurück. Der HVD unterstützt die Interessen von Menschen, die ihr Leben mit humanistischen Werten selbst bestimmen wollen und bietet Rituale zu den Eckpunkten des Lebens. In ihm engagieren sich über 25.000 Menschen deutschlandweit für eine humanistische, säkulare und demokratische Gesellschaft.

  • Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.

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    Das Institut befasst sich in verschiedenen Forschungsprojekten mit der Geschichte und Sprache des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz und der mit ihm historisch verbundenen angrenzenden Gebiete. Das Institutsmotto lautet FORSCHEN – VERMITTELN – MITMACHEN. Diesem Zweck dienen neben Publikationsreihen zahlreiche Veranstaltungen wie Kolloquien, Vortragsreihen und Exkursionen. Auch Museums- und Wanderausstellungen sowie digitale Vermittlungsplattformen zählen seit vielen Jahren zu den Angeboten.
    Mehr zum Institut

  • Internationale Leo-Kestenberg-Gesellschaft (IKG)

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    Leo Kestenberg gilt bis in die Gegenwart hinein als Wegbereiter eines demokratisch fundierten, universalen Konzepts musikalischer Bildung. Die Aktualität spiegelt sich in der Tatsache, dass seine weitreichenden Reformbestrebungen bis heute einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Musikpädagogik im In- und Ausland erkennen lassen. Die IKG widmet sich der Erinnerung an Leben und Werk von Kestenberg.

  • Königsteiner Kreis e.V., Königstein im Taunus

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    Der Königsteiner Kreis bringt mit seinen Publikationen die deutsche Freiheits- und Demokratiegeschichte seit ihren Anfängen in die Öffentlichkeit. Dabei stehen vor allem die Themenfelder „Deutschland und die Französische Revolution“, „Mainzer Republik“ und „Entstehung der Bundesrepublik Deutschland“ im Vordergrund. In seiner Heimatstadt Königstein im Taunus arbeitet der Verein unter anderem an der Etablierung des „Ortes europäischer Demokratiegeschichte“ auf der Festung Königstein und der Bewusstseinsbildung zum Thema „Königstein – Stadt des Grundgesetzes“ bzw. „Haus der Länder“.
    Mehr zum Verein

  • Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V., Berlin

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    Die KGParl ist ein wissenschaftliches Institut, das die historische Entwicklung des Parlamentarismus und der politischen Parteien – insbesondere in Deutschland – erforscht. Ihre Quelleneditionen, Einzeldarstellungen und Handbücher vermitteln die Geschichte der parlamentarischen Demokratie seit dem frühen 19. Jahrhundert. Durch ihre Forschungen und Publikationen trägt die KGParl zum besseren Verständnis der Entstehung und der Gefährdungen der Demokratie in Deutschland bei.

  • Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

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    Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich national und international für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Die Festigung von Demokratie, Rechtsstaat und persönlicher Verantwortung zu Hause und in der Welt sind unsere besonderen Anliegen. Um das zu erreichen, führen wir im In- und Ausland politische Bildung durch, fördern begabte junge Menschen, arbeiten als Think Tank, analysieren aktuelle und zeitgeschichtliche Fragestellungen wie Zukunftsthemen und verfügen über das Archiv für Christlich-Demokratische Politik. Mit Ausstellungen, Lesungen und Preisen werden junge Künstler und Journalisten unterstützt und gefördert. Der KAS-Literaturpreis, der Lokaljournalistenpreis und auch der „Preis Soziale Marktwirtschaft“ werden jährlich verliehen. Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, und seine Grundsätze sind für die Stiftung Leitlinie, Auftrag und Verpflichtung.

  • KulturRegion FrankfurtRheinMain, Projekt Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

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    BürgerInnen- und Freiheitsrechte fallen nicht vom Himmel. Mit regionalen Veranstaltungsreihen und Formaten an der Schnittstelle zwischen politischer, historischer und kultureller Bildung vermittelt das Projekt seit 2008, dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind und wichtige Wurzeln in der Rhein-Main-Region haben. Die Geschichte hört nie auf und verbindet sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.
    Mehr zum Projekt Publikationen aus dem Projekt Interaktive Karte

  • Landesarchiv Baden-Württemberg, Stuttgart

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    Das Landesarchiv ist das Gedächtnis des Landes Baden-Württembergs. Es sichert, erhält und erschließt alle Unterlagen von den Behörden, Gerichten und sonstigen Stellen des Landes sowie die Unterlagen des Landtags von bleibendem Wert. Als landeskundliches Kompetenzzentrum macht es das Archivgut mit vielfältigen Angeboten nutzbar, z.B. mit dem Online-Portal zur Landeskunde LEO-BW. Damit wirkt das Landesarchiv aktiv an der historisch-politischen Bildung mit.
    LEO-BW auf Facebook

  • Lepsiushaus Potsdam

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    Das Lepsiushaus in Potsdam ist eine Forschungs- und Begegnungsstätte. Johannes Lepsius beschäftigte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts mit der Lage des armenischen Volkes im Osmanischen Reich. Seine Publikationen zu diesem Thema dienen heute als Argument, Rechte von Minderheiten zu garantieren. In seinem ehemaligen Wohnhaus befindet sich seit 2011 eine Ausstellung, die sich Lepsius’ Leben und Werk widmet, das Schicksal der Armenier im Osmanischen Reich aufarbeitet und sich der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts annimmt. 

  • Memmingen – Stadt der Freiheitsrechte

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    In der freien Reichsstadt Memmingen schlossen sich im März 1525 50 Vertreter der oberschwäbischen Bauern zu einer “Christlichen Vereinigung” nach dem Vorbild einer Eidgenossenschaft zusammen. Mit der Verständigung auf Freiheit, Gerechtigkeit, Wahl und Selbstbestimmung als Grundprinzipien politischer Gemeinwesen gilt dieses Treffen als die erste verfassungsgebende Versammlung des “gemeinen Mannes” auf deutschem Boden. Die Stadt Memmingen – seit 2020 Stadt der Freiheitsrechte – erinnert an diese Ereignisse mit dem “Memminger Freiheitspreis 1525”.
    Mehr zur Stadt der Freiheitsrechte

  • Museum Bauernkrieg der Stadt Weinstadt

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    Das Museum Bauernkrieg im Württemberg-Haus Beutelsbach widmet sich schwerpunktmäßig dem Aufstand des “Armen Konrad” 1514 in Württemberg. Dabei handelt es sich nicht nur um den ersten „landesweiten“ Aufstand in einem größeren Territorium des Alten Reichs. Die Forderung der Aufständischen nach politischer Mitbestimmung und im „Tübinger Vertrag“ erstmals formulierte Grundrechte markieren auch Meilensteine der Demokratiegeschichte. Die Ausstellung spannt den Bogen der Freiheits- und Demokratiebestrebungen vom 16. Jahrhundert bis heute.

  • NRW-Stiftung

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    Die NRW-Stiftung setzt sich für die Erhaltung des Dreiklangs aus Natur, Heimat und Kultur ein. Einzigartige Landschaften möchte sie ebenso bewahren wie von Menschen geschaffene Orte und damit Geschichte greifbar und erlebbar machen. Dazu unterstützt sie Projekte, die von lokalen Organisationen und Initiativen angestoßen werden.

  • Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh

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    Zu den Hauptaufgaben der 1997 errichteten Otto-von-Bismarck-Stiftung gehören die wissenschaftliche Forschung zu Otto von Bismarck sowie die historisch-politische Bildungsarbeit. Der Nachlass Bismarcks im Archiv der Stiftung bildet hierfür die Grundlage. Die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ erlaubt einen erlebnisreichen Gang durch die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts. Als Lern- und Erinnerungsort bietet die Stiftung an ihren Standorten in Friedrichsruh und Schönhausen öffentliche Vorträge, wissenschaftliche Konferenzen, Sonderausstellungen sowie ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot an.
    Mehr zur Stiftung

  • Patriotische Gesellschaft von 1765

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    Die Patriotische Gesellschaft versteht sich als Anlaufstelle für alle Hamburger, die überkonfessionell und parteipolitisch unabhängig handeln und sich für das Gemeinwohl einbringen wollen. Sie engagiert sich für die Förderung von Wissenschaft und Bildung, die Fürsorge für Bedürftige, die Studentenhilfe sowie die Förderung der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung.

  • Paulskirche, Frankfurt/Main

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    Die Paulskirche gilt als Symbol demokratischer Freiheit und nationaler Einheit. Hier tagte ab dem 18. Mai 1848 das erste gesamtdeutsche Parlament. Das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main gibt durch Publikationen und Veranstaltungen Einblick in die Historie der Paulskirche. Eine Dauerausstellung informiert am historischen Ort über die Baugeschichte und die künstlerische Ausgestaltung des Hauses, das Parlament von 1848/49 und die Bedeutung der hier verabschiedeten Reichsverfassung. Deren Grundrechte prägten die Weimarer Verfassung und das Grundgesetz.
    Mehr zur Paulskirche

  • Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V., Berlin

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    Im Reichsbanner engagieren sich heute Menschen mit dem Ziel, die freiheitlich-demokratische Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bewahren und zu stärken. Damit wird die Tradition des 1924 von SPD, Zentrumspartei und DDP gegründeten und dann 1933 verbotenen Verbandes aktiv fortgeführt. Seit der Wiedergründung 1953 werden in Ausstellungen, Seminaren oder Gedenkveranstaltungen staatsbürgerliche Bildung und Werte vermittelt sowie demokratische Traditionspflege betrieben.
    Mehr zum Verein

  • Residenzschlossverein Neustrelitz e.V.

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    Das Residenzschloss der Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz war nach dem Ende der Monarchie u.a. Sitz des Landtages des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Hier wurde am 29. Januar 1919 die erste parlamentarisch-demokratische Verfassung auf deutschem Boden nach dem Ende der Monarchie beschlossen, die bis 1934 Bestand hatte. Der Residenzschlossverein pflegt die Erinnerung an diesen Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte.
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  • Siebenpfeiffer-Stiftung

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    Die Siebenpfeiffer-Stiftung, 1988 gegründet, ist benannt nach Philipp Jakob Siebenpfeiffer (1789-1845), der von 1818 bis 1830 als „Landcommissär“ (Landrat) in Homburg/ Saarpfalz amtierte. Mit seiner Zeitschrift „Rheinbayern“ leitete er jene Bewegung ein, die ihren Höhepunkt im Hambacher Fest 1832 fand. Die Siebenpfeiffer-Stiftung verleiht u.a. den Siebenpfeiffer-Preis für couragierten Journalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Bedrohungen der Pressefreiheit. Ein Schwerpunkt bildet zudem die historisch-wissenschaftliche Befassung mit dem Vormärz.
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  • SoVD – Sozialverband Deutschland e.V.

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    Der Sozialverband Deutschland SoVD ist eine soziale, humanitäre und sozialpolitische Selbsthilfeorganisation. Der Verband tritt seit 1917 für soziale Gerechtigkeit ein. Ziele des Verbandes sind die Verbesserung der Sozialgesetze, die Rechte von sozial Benachteiligten sowie Menschen mit Behinderungen und sozialem Beratungsbedarf.

  • Stadt Koblenz

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    Rheinland-Pfalz wurde 1946 in Koblenz gegründet. Im Juli 1948 fanden auf der Rittersturzkonferenz entscheidende Beratungen zum Grundgesetz statt. 2017 konstituierte sich die Themenrunde „Erinnerungskultur“, und seit 2018 regen die „Koblenzer Wochen der Demokratie“ jährlich zur Auseinandersetzung mit demokratischen Werten ein. Koblenz wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.
    Mehr zur Stadt Koblenz Mehr zur Rittersturzkonzerenz

  • Stadt Königstein im Taunus

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    In Königstein wurden entscheidende Weichen zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland gestellt. So fand eine bedeutende Konferenz zur Verabschiedung des Grundgesetzes in der Villa Rothschild, dem damaligen „Haus der Länder“ statt. Hier entstand auch der „Königsteiner Schlüssel“ mit weitreichenden Konsequenzen für das föderale System. Seit 2002 verleiht die Stadt Königstein den Eugen-Kogon-Preis, mit dem sie Persönlichkeiten und Institutionen ehrt, die sich in besonderer Weise den Grundwerten lebendiger Demokratie verpflichtet fühlen.

  • Stadt Lörrach

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    Aufgrund der Lage im Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland war Lörrach immer wieder Ausgangspunkt demokratischer Bewegungen. Vom Rathaus rief der badische Revolutionär Gustav Struve am 21. September 1848 die Republik aus. Die demokratische Tradition der Stadt wird seit 2015 jährlich um den 21. September mit dem „Tag der Demokratie“ und einem umfassenden Begleitprogramm gefeiert und erhält ab 2018 auch in den Kulturleitlinien der Stadt eine herausragende Bedeutung.
    Mehr zur Demokratiegeschichte in Lörrach Mehr zum Tag der Demokratie

  • Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Bad Honnef

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    Die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus erinnert an den Politiker und Staatsmann Konrad Adenauer. Die Ausstellung „Konrad Adenauer 1876-1967. Rheinländer, Deutscher, Europäer“ informiert über Leben und Wirken des ersten Bundeskanzlers, mit einem Schwerpunkt auf dem Ringen um die Demokratie in fünf Epochen deutscher Geschichte. Das original erhaltene Wohnhaus Adenauers kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Die Stiftung leistet historisch-politische Bildungsarbeit, pflegt den Nachlass Konrad Adenauers und erschließt ihn durch ihre Editionen. Darüber hinaus organisiert sie wissenschaftliche Tagungen.
    Mehr zum Ort

  • Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart

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    Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus ist eine überparteiliche Stiftung des öffentlichen Rechts. In einer Dauerausstellung erinnert sie im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Theodor Heuss an den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Daneben betreibt die Stiftung zeitgeschichtliche Forschung und politische Bildung durch Vorträge, Seminare, Konferenzen und Ausstellungen. Dabei stehen die Entwicklung der Demokratie in Deutschland, die Geschichte des Liberalismus, des Parlamentarismus sowie des Bürgertums und der politischen Kultur im Vordergrund.

  • Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken

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    Die Stiftung Demokratie Saarland ist einer der wichtigsten Träger der politischen Bildung im Saarland. Mit Vorträgen, Seminaren, Exkursionen, Ausstellungen und Publikationen unterstützt sie die Verbreitung und Vertiefung demokratischer Ideen, das gesellschaftliche Engagement der Bürger/innen, deren demokratische Erziehung und die internationale Zusammenarbeit. Ihr Themenspektrum umfasst u.a. Demokratie(-geschichte), Soziales, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Europa, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Nationalsozialismus oder internationale Geschichte.
    Mehr zur Stiftung

  • Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens

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    Die Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens hat den Auftrag, bedeutende Zeugnisse der Chormusik insgesamt und insbesondere der „Chormusik in deutschen Amateurchören“ (Bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes) zu sammeln, zu bewahren und zu erforschen. Darüber hinaus macht sie die Geschichte des vereinsmäßig organisierten Laienchorwesens der Öffentlichkeit zugänglich. Die Rolle der Sänger in der Freiheits- und Demokratiebewegung seit dem 19. Jahrhundert sowie deren Netzwerke insbesondere mit den Turn- und Schützenvereinen bilden hierbei einen besonderen Fokus. Die Stiftung ist Träger des Sängermuseums, eines Chor-Archivs sowie des Forschungszentrums des Deutschen Chorwesens an der Universität Würzburg.

  • Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin

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    Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist ein Ort der Erinnerung, der politischen Bildungsarbeit, des aktiven Lernens, der Dokumentation und der Forschung. Mit einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs- und Veröffentlichungsangebot informiert sie über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

  • Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam

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    Die Lindenstraße war zwischen 1989 und bis Mitte der neunziger Jahre das Epizentrum der Potsdamer Demokratie- und Bürgerrechtsbewegung. Von hier aus organisierten die Brandenburger Bürgerrechtler die ersten demokratischen Wahlen 1990, die Volkskammerwahl und die Wahl der Stadtverordneten und den Wahlkampf. Gleichzeitig setzten sie wichtige Impulse zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Stiftung widmet sich der Erinnerung an diese mutigen Leistungen.

  • Stiftung Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße

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    Aufgabe der Stiftung ist es, die herausragende Bedeutung des Hambacher Festes vom 27. Mai 1832 für die Entwicklung Deutschlands zur Demokratie und den Weg nach Europa zu verdeutlichen. Insbesondere die Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss“ vermittelt lebendig und voller Bezüge zur Gegenwart Ideen und Visionen dieser Aufbruchszeit. Ein vielfältiges Bildungsprogramm macht den „Geist von Hambach“ in Führungen und Workshops für jedes Alter erlebbar, das facettenreihe Kulturprogramm bietet Veranstaltungen für jeden Geschmack.
    Mehr zum Hambacher Schloss

  • Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789-1815, Kelkheim

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    Die Stiftung fördert Bildungsarbeit zu den Themen Französische Revolution und Napoleon mit den Schwerpunkten Rheinland und Mainzer Republik. Dies geschieht durch Vorträge, Konzeption und Umsetzung von Ausstellungen und der Betreuung und Beratung wissenschaftlicher Forschung und Arbeiten. Jährlich wird ein Stipendium vergeben. Daneben verwahrt die Stiftung eine umfangreiche Sammlung von Gegenständen und Dokumenten der Zeit zwischen 1789 und 1815, insbesondere zur Mainzer Republik.

  • Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg

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    Die bundesunmittelbare Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte erinnert an Friedrich Ebert, das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte. Das von ihr getragene Geburtshaus mit der Dauerausstellung „Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten“ sowie Bibliothek und Archiv hat sich zu einem Lernort der Demokratiegeschichte entwickelt. Mit Veranstaltungen, vier Wanderausstellungen und Publikationen fördert die Stiftung in und außerhalb von Heidelberg das Andenken an Friedrich Ebert und trägt zum Verständnis der deutschen Geschichte seiner Zeit bei.
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  • Studentendorf Schlachtensee eG

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    Das Studentendorf Schlachtensee ist seit 1957 Heimat auf Zeit für Menschen aus allen Teilen der Welt. Im Zentrum des Architekturkonzeptes und des Gemeinschaftsmodells steht der mündige Mensch. Seit 2006 wird das Studentendorf Schlachtensee denkmalgerecht erneuert und soll auch künftig jungen Menschen aus aller Welt, ob als Studierende oder Geflüchtete, Künstler oder Kita-Kinder ein offener und sicherer Lebensort sein und seine Bewohnerinnen und Bewohner durch das Miteinander zu mündigen und selbstbewussten Menschen heranreifen lassen.
    Mehr zum Studentendorf

  • Theodor Heuss Museum der Stadt Brackenheim

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    In der Geburtsstadt des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss befindet sich das nach ihm benannte Museum. Hier wird das Leben des liberaldemokratischen Parlamentariers, Literaten und Journalisten vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik nachgezeichnet. So sollen in Brackenheim BesucherInnen zur individuellen Auseinandersetzung mit der historischen Figur Theodor Heuss angeregt werden.

  • Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

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    Der seit mehr als 100 Jahren bestehende Verband vertritt die fachbezogenen Interessen der Geschichtslehrkräfte in der Bundesrepublik Deutschland. Er versteht das Schulfach Geschichte als Grundlage für die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins und engagiert sich für den kritischen Umgang mit Geschichte in den Bildungs- und Lehrplänen der Bundesländer und Schulen. In Kooperation mit dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) setzt sich der Verband für einen eigenständigen Geschichtsunterricht und eine grundständige historische Bildung ein, die SchülerInnen auf das Studium des Fachs vorbereitet. Die Zeitschrift „geschichte für heute. Zeitschrift für historisch-politische Bildung“ ist offizielles Organ des VGD, der Mitveranstalter des Deutschen Historikertags ist.
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  • Walther-Rathenau-Gesellschaft e.V., Berlin

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    Ziel der Walther Rathenau Gesellschaft ist die Pflege des Andenkens an Walther Rathenau, der als Industrieller, Intellektueller und Politiker das Wilhelmische Kaiserreich wie die frühe Weimarer Republik prägen half und 1922 als Außenminister der Weimarer Republik einem rechtsradikalen Mordanschlag zum Opfer fiel. Zu den Aktivitäten der Gesellschaft gehört die Herausgabe einer historisch-kritische Edition seiner Werke sowie die wissenschaftliche und öffentliche Beschäftigung mit seiner Biographie und seiner Rolle als Repräsentant seiner Epoche. Darüber hinaus strebt die Gesellschaft den weiteren Ausbau der Gedenkstätte und die Zusammenführung seines Nachlasses in Schloss Freienwalde an.

  • Wartburg-Stiftung, Eisenach

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    Zum Wartburgfest 1817 versammelten sich rund 500 Studenten aus ganz Deutschland auf der Wartburg, um hier die nationale Einheit sowie freiheitliche Bürgerrechte zu fordern. Im Gedenken an 500 Jahre Reformation und den dritten Jahrestag der siegreichen Völkerschlacht bei Leipzig, stellen ihre Forderungen die erste bürgerlich-oppositionelle Willenskundgebung dar. Die Wartburg-Stiftung hat seit 1922 die Aufgabe, das Kulturdenkmal Wartburg für die Allgemeinheit zu erhalten und die ereignisreiche Geschichte der Burg aufzuarbeiten und zu vermitteln.
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  • Weimarer Republik e.V., Weimar

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    Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss täglich neu erkämpft und gefestigt werden. Dies ist eine der vielen Lehren aus der Geschichte der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik. Viele Errungenschaften jener Zeit prägen unsere Gesellschaft noch heute. Dennoch konnte sich die junge Republik den Herausforderungen und Feinden letztlich nicht erwehren. Diese Erfahrungen aufzuarbeiten und für unsere heutige Demokratie nutzbar zu machen, sind die Ziele des Weimarer Republik e.V. und des Hauses der Weimarer Republik.
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